Abstrakte Illustration mit drei sich überlappenden geometrischen Formen. Im Hintergrund ein Raster aus offenen und geschlossenen Türen als Textur.

Imaginationen von Offenheit in der Bildung

Markus Deimann untersucht Open Education als pädagogisches Imaginäres und analysiert drei Visionen von Offenheit: Bildung für alle, Modernisierung von Bildungssystemen und Innovation von Lehr- und Lernpraktiken. Dabei zeigt er, warum die Umsetzung offener Bildung aufgrund widersprüchlicher Imaginarien hinter den Erwartungen zurückbleiben kann.

31. März 2026 · Markus Deimann, Jörg Lohrer
FOERBICO-Team (CC BY 4.0)

Mit OER zu einer Kultur des Teilens – Zwischenfazit-Tagung vom FOERBICO-Projekt

Die Bekanntheit von OER ist in den letzten Jahren gestiegen, doch Fragen zur Zusammenarbeit von OER-Communities, zur kollaborativen Materialentwicklung und zu einer gelebten Kultur des Teilens bleiben. Die FOERBICO Zwischenfazit-Tagung 2026 in Nürnberg widmete sich diesen Themen mit Impulsen aus Forschung, Praxis und interaktiven Formaten.

16. März 2026 · Jörg Lohrer, Gina Buchwald-Chassée, Laura Mößle, Phillip Angelina, Manfred Pirner, Viera Pirker, Ludger Sicking, Jens Dechow
You belong (Quelle: https://unsplash.com/de/fotos/ein-schild-das-besagt-dass-sie-von-pflanzen-umgeben-sind-pId0KssmHK4, Unsplash-Lizenz)

Offenheit bedeutet mehr als Zugang – OER, OEP und die Zukunft inklusiven Lernens

Wirklich inklusives Lernen entsteht erst, wenn Offenheit über den bloßen Zugang hinausgeht und Lernende selbst zu aktiven Mitgestalter:innen ihres Lernprozesses werden. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte und Lernende gemeinsam Lernprozesse schaffen können, in denen Vielfalt nicht nur abgebildet, sondern zur Grundlage des Lernens wird. Offenheit wird hier nicht als technisches Schlagwort verstanden, sondern als Haltung, die Bildung gerechter, kreativer und zukunftsfähiger macht.

20. Februar 2026 · Laura Mößle
Bücherregal (Quelle: Unsplash, Foto von Susan Q Yin)

Autorisierte Schulbücher oder offene OER? Eine Frage der Materialkultur

Wie entstehen eigentlich die im Religionsuntericht verwendeten Materialien? Neben institutionell geprüften Religionsschulbüchern kommen auch zunehmend mehr offene Bildungsressourcen, sog. OER, zum Einsatz. Der Beitrag beleuchtet, wie sich institutionelle Verbindlichkeit und partizipative Offenheit von Unterrichtsmedien zueinander verhalten und fragt danach, was dies für eine zukunftsfähige Materialkultur bedeuten kann

26. Januar 2026 · Laura Mößle

Weihnachtslieder, Kirchenmusik und Adventssongs - kompatibel mit OER?

Während viele Inhalte rund um Weihnachten frei veröffentlicht werden sollen, wirft Musik rechtliche Fragen auf – etwa zur Nutzung, Offenheit und möglichen GEMA-Rechten. Das FOERBICO-Team hat dazu recherchiert und eine Sammlung von Hinweisen, Ressourcen und Praxistipps zusammengestellt, die helfen sollen, Musik rechtssicher im OER-Kontext zu nutzen.

18. Dezember 2025 · Gina Buchwald-Chassée

Open ist eine Haltung: Wie Lehrkräfte mit OER umgehen

OER verkörpern eine Vision von Offenheit, Kollaboration und Bildungsgerechtigkeit, stoßen in der Praxis jedoch häufig noch auf Widerstände. Lehrende suchen selten gezielt nach OER und teilen Materialien oft ohne rechtssichere Kennzeichnung. Wie lässt sich ein bildungskultureller Wandel vollziehen?

12. Dezember 2025 · Laura Mößle, Paula Gregorio
Wandkunst mit Text über Qualität und Frische von Adhitya Sibikumar (@adhitya_2505)(Quelle: Unsplash, Unsplash-Lizenz)

Offenheit ist kein Gegensatz zu Qualität. Religionspädagogische Qualitätskriterien für OER

OER werden in der Religionspädagogik als zukunftsweisendes Instrument offener Bildungspraktiken gesehen. Immer drängender stellt sich damit die Frage nach ihrer Qualität: Woran lassen sich gute OER erkennen? Um Lehrenden dabei Orientierung zu geben, hat das FOERBICO-Team eine Handreichung mit OER-Qualitätskriterien erarbeitet, die sowohl bei der Bewertung als auch bei der Erstellung von OER unterstützen kann.

24. November 2025 · Laura Mößle

Wertebildung im digitalen Zeitalter - Auf den Spuren von Martin

Wertebildung bedeutet mehr als Tugenden zu vermitteln – sie ist ein aktiver Prozess, in dem Lernende sich selbst und die Welt verstehen lernen. In einer digitalen Lebenswelt brauchen Schülerinnen und Schüler Räume, um über Verantwortung, Empathie und Gemeinschaft nachzudenken. Religionspädagog:innen zeigen, dass die Verbindung von Tradition und Digitalität besonders wirksam ist, wenn sie didaktisch gut umgesetzt wird. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Auf Martins Spuren – ein Actionbound zum Thema St. Martin“, das klassische Wertebildung mit digitalen Medien verknüpft.

10. November 2025 · Corinna Ullmann, Simone Dinse de Salas
OERinfo-Fachtag

Gemeinsam für mehr Offenheit – Eindrücke vom OERinfo-Fachtag 2025 in Frankfurt

Am 24. Oktober 2025 fand am DIPF in Frankfurt der zweite OERinfo-Fachtag unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Offenheit“ statt. Thema war digitale und offene Bildungsinfrastrukturen. Das FOERBICO-Team war mit dabei - im Blogbeitrag erhaltet ihr weitere Einblicke.

3. November 2025 · Florian Mayrhofer, Gina Buchwald-Chassée
TiRU Logo Schriftzug im Tablet

Digitale Offenheit braucht fachwissenschaftliche Tiefe: OER-Qualität im Projekt TiRU

Die Integration von OER in der Lehrer:innenbildung eröffnet innovative didaktische Gestaltungsspielräume, geht jedoch mit Herausforderungen hinsichtlich der Qualitätsentwicklung einher. Am Beispiel des Projekts TiRU an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik der Goethe-Universität Frankfurt wird ein Qualitätsentwicklungsprozess vorgestellt, der im Rahmen des FOERBICO-Projekts durch eine Beratung zu OER-Qualitätskriterien operationalisiert wurde. Der Beitrag analysiert Gelingensbedingungen qualitätsorientierter OER-Entwicklung und geht der Frage nach, wie Qualitätskriterien nicht nur evaluativ angewendet, sondern konstitutiv in die Materialentwicklung integriert werden können.

17. Oktober 2025 · Laura Mößle, Paula Paschke