Interview mit Daniel Otto
Phillip Angelina und Gina Buchwald-Chassée konnten im Zuge der Vorberteitung unserer Tagung unsere Keynote Prof. Dr. Daniel Otto interviewen.
Phillip Angelina und Gina Buchwald-Chassée konnten im Zuge der Vorberteitung unserer Tagung unsere Keynote Prof. Dr. Daniel Otto interviewen.
OER verkörpern eine Vision von Offenheit, Kollaboration und Bildungsgerechtigkeit, stoßen in der Praxis jedoch häufig noch auf Widerstände. Lehrende suchen selten gezielt nach OER und teilen Materialien oft ohne rechtssichere Kennzeichnung. Wie lässt sich ein bildungskultureller Wandel vollziehen?
Lichtmomente im Advent- Digitale Erfahrungsräume als Schnittstelle von Religionspädagogik, Wissenschaft und Praxis gestaltet von Corinna Ullmann (Comenius-Institut) und Lara Gotthard (ETH - TU Dortmund) im Instagramformat.
Wertebildung ist ein Prozess der Selbst- und Welterschließung, der in der digitalen Lebenswelt Räume für Verantwortung und Empathie eröffnet. Das Projekt „Auf Martins Spuren“ zeigt, wie sich Tradition und Digitalität wirksam verbinden lassen.
Am 8. Oktober traf Laura aus dem FOERBICO Team Prof. Michael Kerres vom Learning Lab an der Uni Duisburg-Essen zum Austausch über digitale Transformation in der Bildung. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Open Educational Practices, zu Infrastrukturen sowie zum informellen Lernen außerhalb formaler Bildungsinstitutionen.
Ausgehend von Luthers Entdeckung der Gnade zeigt der Beitrag, wie Reformation als Kommunikationsereignis im digitalen Zeitalter neu erfahrbar wird – durch die kreative Aufgabe „Luther als Influencer“.
Ein Informationspost über unsere Tagung im Februar 2026
Ein Rückblick von Ulf-Daniel Ehlers auf die Entstehung und Entwicklung von Open Educational Practices (OEP). Im Zentrum steht die Verschiebung des Diskurses von Open Educational Resources (OER) hin zu offenen Lehr- und Lernpraktiken, bei denen Partizipation, Ko-Kreation und didaktische Innovation entscheidend sind.
Im FOERBICO-Projekt zeigen wir: Nicht starre Strukturen machen Systeme dauerhaft robust, sondern die Kontinuität und Anpassungsfähigkeit ihrer Prozesse. Am Ise-Schrein und Open-Source-Prinzipien wird deutlich, wie Bildungsinfrastrukturen gemeinschaftsgetragen, erneuerbar und offen gestaltet werden können – jenseits geschlossener Plattformen hin zu atmenden Protokoll-Ökosystemen (z. B. Nostr).
Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP) haben sich als zentrale Elemente der strategischen Entwicklung digitaler Bildungspraktiken etabliert, bleiben jedoch in der religionspädagogischen Forschung bislang weitgehend unbeachtet. Der vorliegende systematische Literaturbericht untersucht die empirische Evidenz zu OER/OEP hinsichtlich Bildungsgerechtigkeit, Inklusion und Qualität sowie deren Wechselwirkung, insbesondere im Hochschulkontext. Methodisch folgt die Analyse den PRISMA-Leitlinien und kombiniert induktive mit deduktiven Auswertungsansätzen. Die Ergebnisse zeigen ambivalente Befunde: Sie weisen auf strategische, infrastrukturelle und kulturelle Herausforderungen hin, unterstreichen aber das perspektivische Potenzial von OER/OEP für eine partizipationsorientierte, digitale und pädagogisch wie theologisch verantwortete religionspädagogische Bildungslandschaft.