TriebfedOERn Barcamp: OER, KI und Vernetzung gemeinsam denken
Rückblick auf das TriebfedOERn-Barcamp: Ein inspirierender Tag rund um Open Educational Resources (OER) und Vernetzung der Hochschulen.
Rückblick auf das TriebfedOERn-Barcamp: Ein inspirierender Tag rund um Open Educational Resources (OER) und Vernetzung der Hochschulen.
Vom 12. bis 13. Juni 2025 versammelte sich in St. Pölten das Österreichische Religionspädagogische Forum (ÖRF) zu seiner diesjährigen Jahrestagung. Im Mittelpunkt stand ein Thema, das aktueller kaum sein könnte: Deeper Learning.
Was tun, wenn ein OER-Material versehentlich falsch lizenziert wurde? Anhand eines konkreten Falls mit den SDG-Symbolen der UN zeigen wir, wie schnell rechtliche Unsicherheiten entstehen können und wie man damit umgehen sollte. Wir erklären, wer Lizenzen vergeben darf und was bei rückwirkenden Änderungen gilt. Dabei bleibt der Beitrag praxisnah und ermutigt zur weiteren Nutzung freier Lizenzen, mit einem geschärften Blick für rechtliche Details.
Die Veranstaltung “OER im Blick” fand im Mai im Rahmen der OER Strategie des Bundes statt.
Beim ersten HackathOERn von edu-sharing diskutierten und entwickelten Expert:innen, Entwickler:innen und OER-Interessierte vom 28. bis 30. April 2025 in Göttingen, wie digitale Infrastrukturen für Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP) in Deutschland gestärkt werden können.
Wie organisiert man ein OER-Projekt offen und gemeinschaftlich? Dieser Beitrag gibt einen praxisnahen Einblick in die Arbeitskultur und die digitalen Workflows im Projekt FOERBICO. Offene Repositorien, Git-gestützte Zusammenarbeit, transparente Aufgabenverwaltung und kollaborative Texterstellung prägen den Projektalltag und machen nachvollziehbar, wie Open Educational Practices (OEP) gelebt werden.
Im März und April 2025 haben sich rpi-virtuell und FOERBICO erneut in zwei digitalen Konzeptionstagen getroffen, um an der Entwicklung eines Community-Hubs für die religiöse Bildungsarbeit zu arbeiten. Im Mittelpunkt standen die KI-gestützte Unterrichtsplanung, offene Bildungspraktiken, die Verbesserung technischer Infrastrukturen und die Vernetzung von Communities. In Kleingruppen wurden zentrale Themen wie Metadaten-Standards, Qualitätskriterien, Kommunikation und Serverstrukturen vertieft. Ziel ist ein Hub, der Partizipation, Sichtbarkeit und Zusammenarbeit stärkt – ganz im Sinne einer „Community of Communities“.
Ein Gespräch zwischen Greg Elson (GEP) und Jörg Lohrer (Comenius-Institut) eröffnet Perspektiven auf dezentrale Bildungs- und Medienarchitekturen im protestantischen Raum. Es geht um die Befreiung der Daten, die Ermöglichung partizipativer Infrastrukturen und das gemeinsame Entwerfen eines offenen Netzwerkraums - dem Evangelischen Labor oder eines Open Net.
In Teil 3 der Online-Fortbildungsreihe “OER in der Hochschullehre für Religionspädagogik & Theologie” wurden Grundlagen für die Erstellung und Verwendung von OER, technische Tools und Veröffentlichungsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert. Unter der Leitung von Dr. Laura Mößle (Goethe-Universität Frankfurt), Corinna Ullmann und Jörg Lohrer (beide Comenius-Institut) ging es verstärkt darum: Was gilt es zu beachten, wenn OER an der Hochschule entwickelt und veröffentlicht werden?
Wie lassen sich religionspädagogische Open-Access-Zeitschriften in OER-Plattformen wie OERSI integrieren? In einer digitalen Fachdiskussion auf Einladung von FOERBICO diskutierten Vertreter:innen aus Redaktionen, Bibliotheken, Fachgesellschaften und Plattform-Entwicklung über technische Möglichkeiten, metadatenbasierte Differenzierungen und das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und OER-Kategorisierung. Die Ergebnisse bieten Impulse für eine differenzierte Zugänglichmachung religionspädagogischer Fachliteratur im digitalen Bildungsraum.